Thementag

Essstörungen

Anlässlich des internationalen Anti-Diättages am 06.05.19 plant der *sowieso* Frauen für Frauen e. V. in Kooperation mit dem Büro der Gleichstellungsbeauftragten einen Fachtag für Betroffene von Essstörungen und deren Angehörige. Dabei soll der Dokumentarfilm »Ich hab‘s geschafft« von Shirley Hartlage gezeigt werden. In dem Film berichten acht Frauen und ein Mann über Ihre persönlichen Erfahrungen mit der Essstörung und davon, wie es Ihnen gelungen ist, diese zu überwinden.


Die zentrale Botschaft des Films: »Bleib dran, hol dir Hilfe, es geht!«. Die Regisseurin wird bei der Filmvorführung persönlich anwesend sein und im Anschluss über die Entstehung des Films erzählen. Zudem werden die psychologischen Beraterinnen des *sowieso* über Ursachen von und Wege aus der Essstörung(en) berichten sowie Fragen zum Thema beantworten.

Genauere Informationen zur Veranstaltung finden sie ab März 2019 hier auf unserer Website.


Rückblick 2016: »S·O·S(Ess)störung!«

Der Thementag, der am Freitag, den 23.09.2016 stattfand, beschäftigte sich mit den unterschiedlichen Formen von Essstörungen. Wir diskutierten mögliche Ursachen und Präventionsansätze, setzten uns mit verschiedenen Handlungsmöglichkeiten auseinander und stellten die Hilfelandschaft in Dresden vor.

 

Der Informationstag begann mit einem Vortrag für Fachkräfte, dem sich eine Diskussion anschloss

Inhalte waren: Pädagogische Fachkräfte erleben bei Kindern und Jugendlichen nicht selten Auffälligkeiten in deren Umgang mit ihrem Körper oder im Essverhalten, die sich nur schwer einordnen lassen. Dies könnten Signale für eine Essstörung sein. Essstörungen sind eine Form von Bewältigungsverhalten bei emotionalen Belastungen und können durch ihre Dynamik unkontrollierbar werden. Fachkräfte darin zu unterstützen, Essstörungen früh zu erkennen und fachlich sicher mit dieser Problematik umzugehen, war Anliegen des Vortrags.

 

Der Vortrag am Nachmittag richtete sich an Angehörige von Menschen mit Essstörungen und weitere Interessierte

Inhalte waren hier: Bemerken Angehörige bei ihren Kindern, Partner/inn/en, Freund/inn/en ein verändertes Verhalten beim Essen und im Umgang mit dem eigenen Körper, sind sie häufig sehr verunsichert, ob es sich dabei bereits um eine Essstörung handelt. Diese Anzeichen einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren, war Gegenstand der Veranstaltung.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Büro der Gleichstellungsbeauftragten der LH Dresden im Rahmen des Themenjahres 2016: »SUCHT und NUN?«.