VORTRÄGE

Vortrag »Altersvorsorge trotz knappem Budget?«

Altersvorsorge trotz knappem Budget und drohender Altersarmut sind für Frauen* und besonders für Selbständige und Freiberuflerinnen* ein brisantes Thema. Über verschiedene Formen der Altersvorsorge und ihre Vor- und Nachteile informiert Sie unsere Referentin Beate Grützner als Diplom-Ökonomin und ehemalige Bankerin fachkundig und unabhängig. Dabei stehen die finanziellen Situationen sowie Lebensläufe von Frauen* und ihre Einstellungen zum Geld im Mittelpunkt. Der Vortrag möchte Sie neugierig machen, das Thema Altersvorsorge aktiv und gewinnbringend anzugehen.

 

Referentin: Dipl.-Ökonomin Beate Grützner (www.beategruetzner-finanzen.de) arbeitet freiberuflich als Anleger-Coachin, Autorin und Kursleiterin in Dresden. Die Ex-Bankerin engagiert sich dafür, dass Anleger*innen und Sparer*innen ihre Geldangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen.

 

Termin: Sa. 17.11.18 | 10:00–12:30 Uhr

Kosten: 8,- € / erm. 4,- €

Anmeldung: bis 09.11.18


Vortrag »Painting calmed the chaos that shook my soul.«

Niki de Saint Phalle


1612 malt Artemisia Gentileschi das blutstrotzende Bild zweier Frauen, die einem Mann den Kopf absäbeln. Das »me too« der Künstlerin Niki de Saint Phalle kommt erst 450 Jahre später, als sie mit einer Flinte auf ihre Bilder schießt und dies »Ich schieße auf Papa, ...« nennt.

Im 17. wie im 20. Jahrhundert stellten die künstlerischen Gewaltakte der Frauen einen Skandal dar. Inwieweit aber waren diese Aktionen Befreiung von dem Skandal, der darunter lag? Sprechen wir darüber – endlich.

Referentin: Astrid Petermeier; Kunsthistorikerin, Astrologin und Autorin, lebt im Ruhrgebiet

 

Termin: Fr. 23.11.18 | 19:00 Uhr


Rückblick: Vortrag »Übungen im politischen Denken – Kontroversen«

Prof. Christina Thürmer-Rohr in Dresden
Prof. Christina Thürmer-Rohr

Die feministische Philosophin, emeritierte Professorin der TU Berlin, Sozialwissenschaftlerin und Musikerin Christina Thürmer-Rohr hat eine ganze frauenbewegte Generation geprägt. Ihre Arbeit kreist um Herrschafts-, Patriarchats-, Gewalt- und Opferkritik, um Mittäterschaft – und Freundschaft. Bis heute inspiriert sie durch ihr vorausschauendes Denken.


In ihrem Vortrag am 19. März 2016 reflektierte sie Aspekte des pluralen Zusammen-lebens und nahm dabei unter anderem auf Pegida Bezug. Sie beschrieb eine Gegenwart, in der der Politik die Kontrolle über die Märkte und Unternehmen entgleitet, das Kapital über die Politik herrscht, unternehmerische und staatliche Macht verschmelzen und Politik zu einem gigantischen Spiel aus Verträgen, Gipfeln, Ausschüssen wird, die niemand mehr verstehen kann. Dies führt zu einer Überforderung, die Politik wird undurchschaubar, demokratische Grundsätze werden entleert, das Politische wird zurückgedrängt. Christina Thürmer-Rohr hielt keine schnellen Antworten auf diese Fragen bereit, sondern dachte und fragte nach.

 

Im Rahmen dieser Veranstaltung zeigten wir zudem den Film »anfangen − Christina Thürmer-Rohr im Gespräch« von Gerd Conradt (kinoglas-films). Er ertastet Momente aus dem Leben von Prof. Christina Thürmer-Rohr mit ihrer Besonderheit, Erkennen und Handeln nicht zu trennen. Er erkundet die Bodenlosigkeit, die freies Denken auslösen kann.


Veranstaltungsort: TU Dresden, Weberplatz 5, Raum 136

Eine Veranstaltung in Kooperation mit

dem Referat Gleichstellung von Frau und Mann der TU Dresden und