F*KK -- Frauen*. Körper. Kultur.

Kulturveranstaltungen, die sich mit dem Thema Weiblichkeit*, dem Körper und der Kultur auseinandersetzen. Zum Lernen, Lachen und Mitmachen.


RÜCKSCHAU März bis Mai 2021:

Online-Premiere: ANBADEN, Akt I.

Anlässlich des Internationalen Frauen*tages schickt das *sowieso* stellvertretend für alle Frauen* die Tänzerin und Choreografin Seraphine Detscher baden. Denn Frauen* gehen baden – und zu Krisenzeiten erst recht!

 

Seraphine Detscher erhielt im Jahr 2011 an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden ihr Diplom als Bühnentänzerin. 2012 hat sie ihr erstes Engagement an der Semperoper in Dresden begonnen. Es folgten Engagements an der Thoss Tanzcompany und am Staatstheater in Wiesbaden/Darmstadt. Bis August 2017 war sie als Tänzerin fest im Ensemble und tanzte Choreographien von Crystal Pite, Alexander Ekmann, Marcos Morau, Itamar Serussi Sahar. Mit dem Künstler*innenkollektiv „four rooms“ welches sie mit drei weiteren Tänzer*innen leitet, ist sie wieder in der Tanzszene in Dresden als Tänzerin und Choreographin präsent.

 

Premiere: 08.03. | 20:00 Uhr

Ort: YouTube-Kanal des *sowieso* - https://youtu.be/NeinmBlgjco

 

Teil der "Schwimmbahn" F*KK - Frauen*. Körper. Kultur.


Online-Vortrag mit Quiz: Unheimliche Hausdamen und tragische Heldinnen - Lesbische (Un-)Sichtbarkeit im Film

Im Rahmen des Internationalen Tages der Lesbischen Sichtbarkeit wollen wir uns die Geschichte des Films aus queerer Sicht ein wenig näher anschauen. In unserem kleinen Streifzug stoßen wir auf verschiedene, fast schon zu Ikonen gewordene, Figuren: ob (preußische) Schulmädchen mit schmachtenden Blicken, dunklen Damen mit erotischen Obsessionen, (Ehe-)frauen, die nur auf die richtige gewartet haben oder „WG-Mitbewohnerinnen“, die doch sehr viel mehr sind—bei diesem kurzweiligen Bummel durch die Welt der bunten Bilder ist für alle etwas dabei, von alt bekannt bis neu entdeckt.

Foto (c) Everett Collection

Das eigene Wissen kann zudem in einem kleinen feinen Quiz unter Beweis gestellt werden. Also, macht es euch mit eurem Lieblingsgetränk vor dem Computer gemütlich und taucht mit uns gemeinsam ab in die lesbisch-queere Filmwelt.

 

Termin: Mo 26.04. | 19 Uhr

Anmeldung: Bis Do 22.04. ist eine Anmeldung per E-Mail möglich. Der Link zum Vortrag wird danach zugesandt.

Kosten: Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei. Um eine Spende wird gebeten.


Online Workshop: Frauen gehen baden -- und schreiben darüber.

Baden gehen – das ist ein dehnbarer Begriff. Ob der Sprung ins kalte Nass oder das persönliche, soziale oder finanzielle Scheitern und das anschließende Aus-dem-Wasser-Steigen, Abtrocknen und Weitermachen – in diesem Kreatives-Schreiben-Workshop wird das Badengehen in allen Facetten und mit verschiedenen literarischen Mitteln spielerisch beleuchtet.

 

Es sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich – Spaß am

Schreiben reicht völlig!

 

Leiterin: Tania Witte schreibt, seit sie das Buchstabieren gelernt hat und performt, seit sie die Freude entdeckte, die es macht, Dinge laut auszusprechen. Seit 1999 arbeitet sie als freie Journalistin, als freie Lektorin und als Film-, Musik- und Literaturkritikerin. Die diplomierte Medienpädagogin und Erwachsenenbildnerin leitet leidenschaftlich gerne Schreibworkshops, Wort-Workshops (Spoken Word/Poetry Slam) und hin und wieder auch Drag-King-Workshops, liest aus ihren Büchern, hält Vorträge, moderiert Veranstaltungen und leitet Diskussionsrunden. Ehe sie sich der Jugendliteratur zuwandte, veröffentlichte Witte bereits drei  allgemeinliterarische Romane: »beziehungsweise liebe« (2011), »leben nebenbei« (2012) und »bestenfalls alles« (2014). Weitere Informationen: www.taniawitte.de

 

Termine: Muss leider entfallen! Das Angebot wird 2022 nachgeholt!

Zeit: Mi jeweils 17:30–19 Uhr

Anmeldung: Bis Fr 07.05. ist eine Anmeldung per E-Mail möglich. Der Link zum Workshop wird nach Überweisung der Teilnahmegebühr zugesandt. Achtung!: Anmeldung verlängert bis Mi 12.05.!

Kosten: 50 € / erm. 35 € für alle 4 Termine


Online Vortrag: Fat Acceptance und Feminismus -- VERSCHOBEN AUF 22.05.

Dicke Menschen erfahren bis heute Diskriminierung und Benachteiligung in allen Lebensbereichen. Dicke Frauen* im Bikini provozieren oder sie trauen sich aus Angst vor Anfeindungen gar nicht erst baden zu gehen.

 

Die Fat Acceptance Bewegung versucht der Entstehung von Stigmatisierung gegenüber dicken Menschen entgegenzuwirken und somit Diskriminierung abzubauen. Eine feministische Hauptüberzeugung der Bewegung ist dabei, dass Menschen – unabhängig wie dick – Akzeptanz, Wertschätzung und vollständige gesellschaftliche Teilhabe verdienen.

 

Obwohl Menschen aller Gesellschaftsschichten dick sein können, sind besonders Menschen, die Mehrfachdiskriminierungen erfahren, betroffen. Denn der Diskurs über das Dicksein wird gesellschaftlich über mehrere Achsen verhandelt: Gesundheit, Schönheit und Verantwortung. Daraus resultierend sind Frauen und Queers durch die enge Verknüpfung dieser Achsen erhöhter Fettfeindlichkeit ausgesetzt. Zudem hat sich seit den 1990er Jahren aus der Fat Acceptance Bewegung heraus die Body Positivity Bewegung in den sozialen Medien gebildet. Obwohl eine Öffnung der Thematiken wünschenswert sein könnte, ist heute der Diskurs zwischen Fat Acceptance und Body Positivity geprägt von Ausschlüssen und Zugehörigkeit, kapitalistischer Verwertbarkeit und Ausnutzung der Slogans.

 

Referentin: Judith Schreier ist Fett-Aktivistin. Sie hat gerade ihren Master in Amerikanistik abgeschlossen und hat auch im akademischen Kontext über die Darstellung dicker Körper in U.S.-amerikanischer Literatur geforscht. Sie gibt regelmäßig Workshops und Vorträge zum Thema Fat Acceptance und nähert sich dem Thema auch literarisch an. Außerdem ist sie Mitorganisatorin des ersten queeren Zinefests, Squeezie, in Leipzig und liebt Zines zu sammeln und zu lesen.

 

Termin: Sa 22.05. | 16 Uhr

Anmeldung: Bis Mo 05.05. ist eine Anmeldung per E-Mail möglich. Der Link zum Vortrag wird danach zugesandt.

Kosten: Diese Veranstaltung findet für Sie kostenfrei statt. Um eine Spende wird gebeten.


Les Reines Prochaines -- SCHILDKRÖTTENRITT (in Kooperation mit dem Societätstheater)

Foto: (c) Iris Ganz
Foto: (c) Iris Ganz

Les Reines Prochaines reiten durch den Raum des profanen Lebens und beschwören die Stärken des Alters. Alt wie Methusalem sind sie bereits, alt wie Schildkröten wollen sie werden. Sie stellen sich ein auf den langen Ritt durch die menschliche Existenz der Gefühle, der Kommunikation, des Begehrens und der politischen Realitäten, die es zu verschieben gilt. Sie fragen sich: wie sammeln wir unsere Energien, wie bündeln wir unsere Kraft, wie konzentrieren wir unsere Schlagkraft im Gerangel um Deutungshoheiten und Handlungsräume.

 

Neu als Trio, ertönen sie je nach Laune poppig, volkstümlich, melodiös und minimalistisch, erzählen Geschichten, performen Körpergedichte für das feministisch und dadaistisch geschulte Publikum und natürlich für die ganze Familie.

 

Text: Les Reines Prochaines | Mitwirkende: Fränzi Madörin, Muda Mathis, Sus Zwick

 

Termin: 11. 06. | 20 Uhr & 13.06. | 17 Uhr

Kooperationsveranstaltung: SOCIETAETSTHEATER gGmbH und Frauen für Frauen e.V.

Veranstaltungsort: Societaetstheater, An der Dreikönigskirche 1a, 01097 Dresden

 

Kartenreservierung und -preis via Societaetstheater: https://www.societaetstheater.de/veranstaltung/schildkroetenritt/; Tel: 0351 8036810


Midissage: Katrin v. Egidy "Little Boxes" - Assemblagen und Collagen

Abb.: K.v.E. Das Schweigen der Frauen (oder: Wenn die Liebe geht)
Abb.: K.v.E. Das Schweigen der Frauen (oder: Wenn die Liebe geht)

53 "Little Boxes" sind seit dem 26.04. im *sowieso* zu sehen, wenn sie denn zu sehen wären... Doch wir hoffen auch hier und haben für Freitag, den 02.07.21, 19 Uhr eine Midissage geplant, zu der wir Sie schon jetzt herzlich einladen. Wir hoffen natürlich, dass die Ausstellung schon eher zu besichtigen ist, denn sie ist unbedingt sehenswert!

»Katrin von Egidy ist eine Finderin, die eine Erfinderin ist, eine Zauberin, die ihr magisches Handwerk beherrscht, eine Spielerin, die der Dramaturgie ihrer inneren Geschichten mit Vergnügen folgt. Wie eine Traumtänzerin, allerdings mit logischer Konsequenz, bewegt sie sich in den Bildwelten, die sie selbst erschaffen hat...« .Und: ...»Nur durch geduldiges Betrachten erschließen sich Vielfalt und Einheit, Materialität und Ordnung als spannungsreiches Glück! Endlos ist es möglich, die materielle und formale Vielfalt zu genießen, da man spürt, es lebt ein »klopfendes Herz« innerhalb der Freiheit des Geistes.« (Textauszug Karin Weber)

 

Midissage: Fr 02.07.21 | 19 Uhr | Einlass nur mit Nachweis (negatives Testergebnis, vollständige Impfung o.ä.)

Ausstellungsdauer: 26.04.–31.08.21; Besichtigung nach telefonischer Absprache und in Abstimmung mit der geltenden Infektionsschutzverordnung


Achtung, Rutschgefahr: Das Stolpern genießen! (Workshop)

Ein genussvoller Clownerie-Workshop über das Stolpern, Fallen, Liegenbleiben und Aufstehen. Und, wie einer* bei alledem die Schönheit des Moments nicht verloren geht. Ein bewegter und bewegender Workshop für Frauen* mit und ohne Behinderung.

Workshopleiterin: Yaelle Dorison (Clownin und Zirkuspädagogin)

 Termine: Di 22.06. - 27.07. | 07.09.- 28.09. | Abschlusswochenende 02. & 03.10.

Zeit: 17-19 Uhr

Anmeldung: Derzeit nur Warteliste möglich.

Kosten: 60,-€/erm. 45,-€ (12 Termine)


Präsentation: »Achtung, Rutschgefahr – Das Stolpern genießen!«

Wir laden herzlich ein zur Präsentation des Clownerie Workshops "Achtung, Rutschgefahr: Das Stolpern Genießen!", welcher im Sommer 2021 unter der Leitung von Yaëlle Dorison im *sowieso* Frauen für Frauen e.V. stattfand.
Am 10.10.2021 sollen nun die Ergebnisse in der Alten Fabrik präsentiert werden und Lust auf mehr machen.
Datum 10.10.2021
Zeit: 17 Uhr
Ort: Alte Fabrik, Prießnitzstr. 48 HH, Dresden
Der Eintritt ist frei!