F*KK -- Frauen*. Körper. Kultur.

Kulturveranstaltungen, die sich mit dem Thema Weiblichkeit*, dem Körper und der Kultur auseinandersetzen. Zum Lernen, Lachen und Mitmachen.


Online-Premiere: ANBADEN, Akt I.

Anlässlich des Internationalen Frauen*tages schickt das *sowieso* stellvertretend für alle Frauen* die Tänzerin und Choreografin Seraphine Detscher baden. Denn Frauen* gehen baden – und zu Krisenzeiten erst recht!

 

Seraphine Detscher erhielt im Jahr 2011 an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden ihr Diplom als Bühnentänzerin. 2012 hat sie ihr erstes Engagement an der Semperoper in Dresden begonnen. Es folgten Engagements an der Thoss Tanzcompany und am Staatstheater in Wiesbaden/Darmstadt. Bis August 2017 war sie als Tänzerin fest im Ensemble und tanzte Choreographien von Crystal Pite, Alexander Ekmann, Marcos Morau, Itamar Serussi Sahar. Mit dem Künstler*innenkollektiv „four rooms“ welches sie mit drei weiteren Tänzer*innen leitet, ist sie wieder in der Tanzszene in Dresden als Tänzerin und Choreographin präsent.

 

Premiere: 08.03. | 20:00 Uhr

Ort: YouTube-Kanal des *sowieso* - https://youtu.be/NeinmBlgjco

 

Teil der "Schwimmbahn" F*KK - Frauen*. Körper. Kultur.


Vernissage: Katrin v. Egidy "Little Boxes" - Assemblagen und Collagen

Abb.: K.v.E. Das Schweigen der Frauen (oder: Wenn die Liebe geht)
Abb.: K.v.E. Das Schweigen der Frauen (oder: Wenn die Liebe geht)

»Der Blick auf die Frau in der Kunst ist ein fast ausschließlich männlicher Blick. Vielfach ist die Frau in einer duldenden, inaktiven Rolle oder maximal als Femme fatale dargestellt. Was macht das mit uns Frauen, unserem

Bild von uns selbst, unserem Verständnis von Weiblichkeit, mit dem Verhältnis der Geschlechter zueinander?

Zumeist entferne ich Frauen aus Kunstwerken der Klassischen Malerei. Mit meiner alten Stickschere löse ich sie aus dem Kontext. Ich mache kleine Kästen und gebe den Frauen ein neues Zuhause in kleinen neuen Welten. In einer surrealistischen Assemblage können sie ein wenig ausruhen oder verunsichern und finden so eine neue Rolle. Dabei bediene ich mich nicht nur des Mediums Papier, sondern auch vieler Dinge, die ich in meinem Alltag finde.« K.v.Egidy

 

Eröffnung: Fr 23.04.21, 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 23.04.–30.06.21 (voraussichtlich); Besichtigung nach telefonischer Absprache


Online-Vortrag mit Quiz: Unheimliche Hausdamen und tragische Heldinnen - Lesbische (Un-)Sichtbarkeit im Film

Im Rahmen des Internationalen Tages der Lesbischen Sichtbarkeit wollen wir uns die Geschichte des Films aus queerer Sicht ein wenig näher anschauen. In unserem kleinen Streifzug stoßen wir auf verschiedene, fast schon zu Ikonen gewordene, Figuren: ob (preußische) Schulmädchen mit schmachtenden Blicken, dunklen Damen mit erotischen Obsessionen, (Ehe-)frauen, die nur auf die richtige gewartet haben oder „WG-Mitbewohnerinnen“, die doch sehr viel mehr sind—bei diesem kurzweiligen Bummel durch die Welt der bunten Bilder ist für alle etwas dabei, von alt bekannt bis neu entdeckt.

Foto (c) Everett Collection

Das eigene Wissen kann zudem in einem kleinen feinen Quiz unter Beweis gestellt werden. Also, macht es euch mit eurem Lieblingsgetränk vor dem Computer gemütlich und taucht mit uns gemeinsam ab in die lesbisch-queere Filmwelt.

 

Termin: Mo 26.04. | 19 Uhr

Anmeldung: Bis Do 22.04. ist eine Anmeldung per E-Mail möglich. Der Link zum Vortrag wird danach zugesandt

Kosten: Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.