Frauen* gehen baden - In der Politik

Vorträge, Diskussionen und Workshops zur Rolle von Frauen* in politischen Entscheidungen.


Empowerment Workshop für geflüchtete Frauen*: Von persönlichen Problemen zu politischer Aktion

Als geflüchtete Frauen sind wir täglich mit Problemen konfrontiert. In diesem Workshop öffnen wir einen Raum für Austausch und realisieren, dass unsere Probleme nicht nur persönliche sind. Wir haben oft nicht die Macht, die Kontakte oder die Informationen, wie wir mit diesen Problemen umgehen können. Das Lagersystem soll uns entmutigen und vom Rest der Gesellschaft isolieren. Wir werden diskutieren, wie wir unsere Situation verbessern können und warum es wichtig ist, dass wir uns gemeinsam organisieren. Wir müssen für unser Recht als Frauen, die in dieser Gesellschaft leben, eintreten!

Workshop durchgeführt von: Women in Exile e.V.
Der Workshop ist auf Englisch. Es gibt eine Kinderbetreuung.

 

Termin: 17.03.

Zeit: 10 Uhr
Kosten: kostenlos


Rückblick 2021

Online Workshop: Was hat (Anti)Rassismus mit Feminismus zu tun?

Welche Frauen und nicht-binäre Personen sind eigentlich gemeint, wenn über Frauen / nicht-binäre Personen geredet wird? Wessen Erfahrungen spielen in aktuellen feministischen Debatten rund um Care-Arbeit, gleichen Lohn und Sexismuserfahrung eine Rolle? Wer wird ausgeschlossen? Und warum gibt es weiterhin eine starke Abwehrhaltung, wenn Mehrfachdiskriminierung und Rassismus thematisiert werden sollen?

 

Wie das eine mit dem anderen zusammenhängt und wie Antirassismus und  Feminismus zusammen gedacht und gemacht werden können, darüber gibt der Workshop einen Einblick.

Die Referentinnen:

Dihia Wegmann (Pronomen: sie/she oder Vorname) ist muslimische Sozialarbeiterin of Color, getrennt erziehende Mutter und in der kommunalen Migrationsarbeit tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind der Übergang von Schule zu Beruf, rassismuskritische Öffnung von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie die Ausrichtung der Münsteraner Wochen gegen Rassismus. Privat und beruflich interessiert sie sich für feministische, rassismuskritische und empowermentorientierte Konzepte von Elternschaft und der Gestaltung post:migrantischer gesellschaftlicher Teilhabe.

Sarah Athai (Pronomen: sie/she oder Vorname) ist Theologin und absolviert zurzeit ihren Master im Fach Islamische Theologie an der Universität Münster. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit hat sie sich zudem schwerpunktmäßig mit antimuslimischem Rassismus mit Blick auf die kopftuchtragende Frau* auseinandergesetzt. Nebenbei arbeitet sie im kommunalen Integrationszentrum und unterstützt das Projekt „Münsteraner Wochen gegen Rassismus“. Außerdem ist sie Teil des Projektes ,,Muslimische Frauen für mehr Teilhabe‘‘ als Projektassistentin im Aktionsbündnis muslimischer Frauen e.V. (AmF). Privat interessiert sie sich insbesondere für rassismuskritische (Bildungs-)Arbeit und Empowerment

Termin: 25.03.2021 | 18–20 Uhr

Anmeldung: Bis Di 23.03. ist eine Anmeldung per E-Mail möglich. Der Link zum Workshop wird danach zugesandt.

Kosten: Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt.


Podiumsdiskussion: Liegt es an uns oder (doch) an den Männern?

Das *sowieso* lädt Vertreterinnen* der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik auf ein Podium, um Fragen wie:
»Gibt es eine gläserne Decke für Frauen* in der Politik? Wie sieht sie aus und wie kann sie durchbrochen werden?« und »Bilden Politikerinnen* Banden? Wie kann das gehen und warum sollte frau* das tun?« zu erörtern.

 

Es diskutieren: Sarah Buddeberg, Gleichstellungs-, Queer- und Inklusionspolitische Sprecherin*, parlamentarische Geschäftsführerin* Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag; Eva Jähnigen, Bürgermeisterin*, Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft, Heike Ahnert, Stadträtin* der CDU-Fraktion im Stadtrat der Landeshauptstadt Dresden sowie Sophie Koch, stellvertretende Parteivorsitzende* der SPD Sachsen

 

Moderation: Julia Natascha Hartl, M. A. Psychologie
Ansprechpartnerin: Annemarie Grünert

Termin: Mo 25.10.2021 | Zeit: 18 Uhr

Ort: *sowieso* oder online, via Zoom

Anmeldung: bis Do 21.10. per E-Mail: kontakt@frauen-ev-sowieso.de; Teilnahme ohne Anmeldung möglich, wenn Plätze frei


Lesbisch sein gestern heute morgen - Integenerativer biografischer Austausch Ost

Ausschnitt des Flyers zur Veranstaltung mit Titel

Für lesbisch lebende Frauen* zwischen 25 und 85 Jahren aus Familien mit DDR-Biografien

 

Seit Jahrzehnten fehlt ein intergenerativer Austausch über lesbisches Leben in der DDR-, Umbruchs- & Nachwendezeit. Im Rahmen des Workshops erproben wir unter Leitung der Kulturpädagogin und Regisseurin Barbara Wallbraun ("Uferfrauen - lesbisches L(i)eben in der DDR") und derKulturarbeiterin Henriette Stapf (u.a. Biografiearbeit Dritte Generation Ost) gemeinsam einen Generationenaustausch unter Lesben.

Der Workshop bietet die Möglichkeit, die eigene Biografiedurch das Erzählen (neu) kennenzulernen und durch aktives Zuhören von anderen Biografien zu erfahren. Vertraulichkeit, Achtsamkeit, Respekt, Wertschätzung und das Wissen darum, dass die gemeinsame Arbeit keine Therapie ersetzen kann, sind die Grundlage der Zusammenarbeit.

 

Das Workshopangebot ist kostenlos.Verpflegung bitten wir selbst mitzubringen. Es kann auch Essen bestellt oder in der näheren Umgebung erworben werden. Getränke können vor Ort erworben werden.

Wir hoffen auf möglichst altersgemischte Anmeldungen und freuen uns deshalb besonders, wenn Sie als ältere Frau* teilnehmen. Zudem möchten wir lesbischlebende Frauen* mit verschiedenen Diskriminierungserfahrungen ermuntern dabei zu sein.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben und/oder Unterstützung benötigen!

 

Termin: Sa 06.11.2021 | Zeit: 14–19 Uhr

Anmeldung: bis 30.10. direkt unter lesbischer-austausch@gmx.de

Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt.


Online Lesung und Gespräch: »Akteneinsicht: Geschichtenvon Frauen und Gewalt« mit Christina Clemm

Buchcover vom Buch AktenEinsicht
Buchcover AktenEinsicht (c) Verlag Antje Kunstmann

Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei.

 

Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutsch­land von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch. (Quelle: Kunstmann Verlag)

 

Termin: Do 02.12.2021 | 19:30 Uhr

Eintritt: 8 € / erm. 6 €

Anmeldung: bis Mo 29.11. per E-Mail, der Link wird danach zugeschickt

Ort: online, via „Zoom“