Literatur


Stadtspaziergang: Dresden que(e)r durch das Jahrhundert

Zwei Dresdnerinnen, die jahrelang zur queeren Geschichte Dresdens geforscht haben, laden ein zum Stadtspaziergang durch das queere Dresden, entlang der Wirkungsstätten bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten aus 120 Jahren. Wussten Sie z.B., in welchen Ballhäusern in den goldenen 20er Jahren rauschende Ballnächte für „Freundinnen und Freunde“, stattfanden? Und wie lebten Lesben, Schwule und trans Personen in der DDR? Die Stadtführerinnen erinnern auch an die Kämpfe von Dresdner Aktivist*innen in den 80er und 90er Jahren und in der Zeit der Friedlichen Revolution um gleiche Rechte und eigene Räume. 

Treffpunkt: Vor der Semperoper

Dauer: 2 Stunden

Bei Regen wird die Veranstaltung verschoben. 

 

Der nächste Termin wird hier angekündigt.


Rückblick: Lesung & Gespräch mit Rebekka Endler: »Das Patriarchat der Dinge«

© Frederike Wetzels
© Frederike Wetzels

Der Mann ist das Maß aller Dinge. Wortwörtlich.

Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. Das hat mitunter lebensgefährlichen Folgen für Frauen. Die westliche Medizin ist beispielsweise – mit Ausnahme der Gynäkologie – auf den Mann geeicht. Von Diagnostikverfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crash-Tests sind am männlichen Körper ausgerichtet und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. 

Wer überlebt einen Herzinfarkt? Wer friert am Arbeitsplatz und für wen ist er gestaltet? Für wen sind technische Geräte gut zu bedienen? Für wen ist das Internet?

 

Diese und andere Fragen greift die freie Autorin, Journalistin und Podcasterin Rebekka Endler in ihrem ersten Buch und Vortrag mit Gespräch zum Thema »Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt« auf.

 

Termin: So, 15.05.2022

Zeit: 11–13 Uhr

Kosten: 8 €, erm. 6 €

Anmeldung: bis 13.05.2022 an kontakt@frauen-ev-sowieso.de