Literatur

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltungen dieser Kategorie pausieren aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung. Einzelveranstaltungen werden nach Möglichkeiten nachgeholt.



[nur Warteliste] Neuer Nachholtermin: Luisa Francia »Der weibliche Weg zur wilden Kraft«

Was eigentlich ist die wilde Kraft? Sie hat ganz bestimmt nichts mit  ausflippen und herumtoben zu tun, eher ist sie eine ganz feine Kraft, diese ursprüngliche weibliche Kraft, die mittlerweile so zurückgestutzt wurde, dass viele Frauen sie gar nicht mehr spüren.
Wir bewegen uns, nähern uns mit Tönen, mit Imagination, Ritual und Orakel dieser Kraft, die in jeder Frau anders gespürt wird.

 

Bitte mitbringen: Matte und Decke, lockere Kleidung.

 

Neuer Nachholtermin: Achtung! auf So 26.09.2021 verschoben | 10–12 Uhr Matinee; 14–17 Uhr Workshop | Achtung: Workshop derzeit nur noch Warteliste!
Kosten: Matinee: 8 €, erm. 6 €; Matinee + Workshop: 20 €, erm. 15 €
Anmeldung: bis 20.09. – mit Überweisung


Lesung und Gespräch: »Meetchens Hochzeit« von Ulrike Gramann

Buchcover von Meetchens Hochzeit
Buchcover Meetchens Hochzeit (c) typo-sg

„Meetchens Hochzeit“ erzählt die wilde, fabel- und sogar märchenhafte Geschichte Meetchens, einer Braut. Das Dorf, in dem der Freund sich ihr nähert, ist eine enge Welt, an deren Rand sie steht, denn sie ist nicht wie die anderen. Der junge Mann stürzt seine Liebste mit ungeschlachter Hartnäckigkeit in eine Folge von Widrigkeiten, die DörflerInnen denken schlecht von ihr, und Autoritäten wie der Dorfarzt nutzen sie aus. Beinahe geht Meetchen in den gewaltförmigen Verhältnissen verloren, doch am Ende von Turbulenz und Tücke kommt es zu einer unerwarteten Wendung.

– Ulrike Gramanns Erzählung basiert auf Motiven eines spätmittelalterlichen Epos: „Ich [habe] die Geschichte der Braut und der anderen Frauen herausgegriffen, weil sie mich und uns etwas angeht, und mir meinen eigenen Reim darauf gemacht.“

Mit Illustrationen von Gudrun Trendafilov.

 

 

 

Termin: 04.11.

Zeit: 19:00 Uhr

Eintritt: 8 € / erm. 6 €

Anmeldung: bis Mo 01.11. per E-Mail

Ort: *sowieso* oder online via „Zoom“


Lesung & Gespräch: »Akteneinsicht: Geschichten von Frauen und Gewalt« mit Christina Clemm

Buchcover Akteneinsicht
Buchcover AktenEinsicht (c) Verlag Antje Kunstmann

Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei.

Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutsch­land von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch.

(Quelle: Kunstmann Verlag)

 

Termin: Do 02.12.

Zeit: 19:00 Uhr

Eintritt: 8 € / erm. 6 €

Anmeldung: bis Mo 29.11. per E-Mail

Ort: *sowieso* oder online via „Zoom“


Vorlesenachmittag für Frauen* und Mädchen*

Am 6. Dezember laden wir alle Frauen und Kinder zu einem Vorlesenachmittag ein. Wir lesen kurze Geschichten vor und ihr könnt zuhören. Bei den Geschichten geht es um Mädchen und Frauen aus unterschiedlichen Ländern, die spannende Abenteuer erleben. Wir lesen auf Deutsch.

 

Ansprechpartnerin: Annemarie Grünert

Termin: Mo 06.12.

Zeit: 15:00 Uhr

Ort: im *sowieso*

Kosten: kostenfrei


Rückblick Lesung: »Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute« 25.01.2020

Die Einheit - eine Abrechnung

Nach 30 Jahren Vereinigung ist die innere Spaltung zwischen Ost und West so tief wie selten zuvor. Was hat die »friedliche Revolution« den Menschen in Ost und West also gebracht? Die Geschichte des Anschlusses der DDR ist vor allem eine von Demütigungen, einer tätigen Verachtung von Kultur, Literatur, Wirtschaft und sozialen Infrastruktur, die immer weiter fortwirkt. Dagegen steht eine geschichtsvergessene Ignoranz, die das Denken in Alternativen entsorgt hat.

Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, wie das Ende des sozialistischen Systems die Welt verändert und die »siegreiche« Demokratie überall an Vertrauen verloren hat. Vor den großen Fluchtbewegungen der letzten Jahre stand die konsequente Weigerung, auch nur ein wenig von dem zurückzugeben, was der »Raubmensch- Kapitalismus« sich zur Beute gemacht hat.

Daniela Dahn, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. Seit 1981 freie  Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des »Demokratischen Aufbruchs«  Quelle Textauszug: www.rowohlt.de

Wir danken Sarah Buddeberg (MdL, Die Linke), die mit ihrer Spende diese Veranstaltung finanziell unterstützt.