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Susanne Seifert

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

 

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Aktuelle Pressemitteilungen

Mixed-Media Poetry Night im Villenviertel
Fotos: A. Puchta (M. Richarz) | J. Gyarmaty (T. Witte) | S. Schwager (K. Cutz)

Mixed-Media Poetry Night im Villenviertel

 

04.08.17: Am 2. September 2017 lädt das *sowieso* 20:30 Uhr zur Mixed-Media Poetry Night ins Villenviertel, genauer gesagt in den Garten der Villa auf der Angelikastraße 1 in Dresden. An diesem Abend kommen Spoken-Word-Fans und Kurzfilm-Begeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Das Publikum erwartet Performance Poetry, poetische Kurzfilme und Illuminationen. Bei den Filmen handelt es sich um visuelle Poesie, verfilmte Gedichte oder filmische Kommentare, die mit den Live-Performerinnen CayaTe, Kaddi Cutz und Marsha Richarz in eine ganz besondere Art des Dialogs treten. Deren Texte drehen sich um Dualismen; um Frauen, die immer ein bisschen weiter gehen als die anderen; um die Vorahnung von einem scheiternden Date; um jene Töne zwischen Schwarz und Weiß, die alles andere als Grau sind; um die seltsamen Blüten des digitalen Lebens; um Sport, Fernweh, PMS, Gender-Performances und um weibliche Errungenschaf-ten in der Forschung. So dürfte also für jede und jeden etwas dabei sein.

Einlass ab 20:00 Uhr. Bei Regen findet das Event in der Villa statt.

Eintritt: 8,- € / erm. 5,50 € | Kartenreservierung erbeten unter: kontakt@frauen-ev-sowieso.de

 

Es performen:

Tania Witte alias CayaTe, auf Spanisch heißt “¡Cállate!” so viel wie “Sei still” oder: “Halt’s Maul!”. Das ist exakt das, was CayaTe nicht tut. Spoken-Word als Performance begeistert sie dabei weitaus mehr als die zeitgeistige Variante der Slam Poetry. Dabei lotet sie in interdisziplinären Kooperationen mit anderen Künstler*innen die Grenzen von Darstellender und Bildender Kunst, von Wort und (bewegtem) Bild aus.

Tania Witte lebt in Den Haag und Berlin. Seit 2000 arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin, als freie Journalistin, freie Lektorin sowie Film-, Musik- und Literaturkritikerin. Sie schreibt unter anderem für das ZEITmagazin die Kolumne „Andersrum ist auch nicht besser“ und hat bisher drei Romane veröffentlich. Ihre Texte sind zudem in mehreren Anthologien vertreten.

Mehr zur Vita auf: www.taniawitte.de/vita | Pressefotos: www.taniawitte.de/pressefotos 

 

Kaddi Cutz dürfte vielen Dresdner*innen als Moderatorin des Poetry Slams „Geschichten übern Gartenzaun“ in der GrooveStation und des LivelyriX U20-Slams „Sprachaktiv“ sowie als Teil der Lesebühne eLBe17 bekannt sein. Seit 2010 ist Kaddi, die dereinst Soziale Arbeit studierte, nun schon auf den deutschsprachigen Slam-Bühnen zu Hause und verdingt sich als Autorin, freiberufliche Redakteurin und Texterin. Erst jüngst ist ihr neues Buch „Warum ich meistens keinen Freund habe und wenn, dann nur kurz“ im Zwiebook-Verlag erschienen.

Mehr zur Vita auf: kaddicutz.de/ueber-mich/ | Pressefotos: kaddicutz.de/category/galerie/

 

Marsha Richarz lebt, studiert und schreibt in Leipzig. WORT IST IHR HOBBY und so lautet auch ihr 2015 erschienener Erzählband. Marsha tritt regelmäßig auf Poetry Slams in ganz Deutschland auf. Im Oktober 2015 hat sie mit vier Slamkolleg*innen die Lesebühne Kunstloses Brot in Leipzig gegründet.

Mehr zur Vita auf: wortistihrhobby.wordpress.com/wer-schreibt/ 


Dresdner Veranstaltung zum Equal Pay Day zielt auf die Entwicklung von Strategien für eine faire Bezahlung von Frauen in Kultur und Kreativwirtschaft.

Equal Pay Day Challenge:

»Strategien für eine faire Bezahlung«

 

17.03.17: Am Donnerstag, den 16. März 2017 trafen sich in der Blauen Fabrik Künstlerinnen und in der Kreativwirtschaft tätige Frauen* zur Equal Pay Day Challenge unter dem Titel „Strategien für eine faire Bezahlung“. Denn Frauen sind im Kulturbereich und in der Kreativwirtschaft stark vertreten. Dennoch ist die Branche von Geschlechtergerechtigkeit weit entfernt. Zu diesem Ergebnis kommt die im Juni 2016 veröffentlichte Studie »Frauen in Kultur und Medien« des Deutschen Kulturrates. Besonders in puncto Bezahlung zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Quer durch alle Kulturbereiche und Branchen der Kreativwirtschaft liegt der Gender Pay Gap bei 24 Prozent. Auffällig ist außerdem, dass Frauen sowohl bei überdurchschnittlich gut bezahlten als auch bei unterbezahlten Tätigkeiten weniger verdienen als Männer. Dieser Tatsache gilt es mit schlagkräftigen Argumenten entgegenzuwirken.

 

Bei der Equal Pay Day-Veranstaltung wurden daher an unterschiedlichen Workshop-Tischen Ideen für Maßnahmen und Interventionen entwickelt, um auf die im Kreativbereich noch einmal eklatantere Lohnlücke zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. Und so bauten die Teilnehmenden unter dem – das Ziel benennenden – Motto „Bridging the gender pay gap“ am Ende der Workshop-Phase aus diesen Ideen eine Brücke. Die besten davon wurden per Punktvergabe nominiert. Im nächsten Jahr sollen einige davon in Form von künstlerischen Interventionen umgesetzt werden. Die Veranstalterinnen hoffen dabei auf eine rege Beteiligung kreativer Frauen*.

 

Den Rahmen der Veranstaltung bildeten zwei Input-Referate: eines zu Best Practice Beispielen unterschiedlicher Netzwerke, die sich für eine faire Bezahlung im Kultursektor einsetzen, und ein weiteres zu Selbstvermarktungs-strategien. Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Kaufmann und die Gleichstellungsbeauftragte für Frau und Mann der LH Dresden eröffneten den Dresdner Equal Pay Day.

 

Ausführlichere Informationen finden Sie auf unser Website in der Rubrik Kulturpolitik.


WOMEN*S PLACE - Kulturlernwerkstätten für Frauen mit und ohne Migrationserfahrungen in Dresden

Kulturlernwerkstätten für Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte

 

02.02.17: Der *sowieso* Frauen für Frauen e. V. lädt am Dienstag, den 7. Februar 2017 Frauen mit und ohne Migrationserfahrungen zur ersten von insgesamt siebzehn Kulturlernwerkstätten in die Angelika­straße 1 ein. »WOMEN*S PLACE« – so der Titel des Projekts – ermöglicht den Teilnehmer­innen interkulturelle Begegnung. In der Zeit von 14.00 bis 17.00 Uhr können sie hier, miteinander aktiv und kreativ sein, sich gegenseitig stärken und unterstützen. Beim ersten Treffen geht es ums gegenseitig Kennenlernen und das gemeinsame Erkunden der Angebote im *sowieso*. Für eine begleitende Kinderbetreuung ist gesorgt.

 

Interessentinnen können sich gern telefonisch unter der Nummer 0351 804 14 70 oder auf der Website des Vereins www.frauen-ev-sowieso.de über das Projekt informieren. Die weiteren Kulturlernwerkstätten finden an folgenden Terminen statt: 07.03. | 21.03. | 04.04. | 25.04. | 09.05. | 23.05. | 06.06. | 20.06.17 | Zeit: dienstags, 14.00 bis 17.00 Uhr


Schutzräume für geflüchtete Mädchen und Frauen

Konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausstattung und Begleitung

 

24.11.16: Das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG bekräftigt die Forderung von TERRES DES FEMME »Tür auf! Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen« und veröffentlicht anlässlich des Internationalen Tages »NEIN zu Gewalt an Frauen!« am 25. November zusammen mit dem Dresdner Arbeitskreis gegen Gewalt an Frauen und Mädchen konkrete Handlungsempfehlungen zur Ausstattung von Schutzräumen und Begleitung geflüchteter Mädchen und Frauen. Diese stehen ab sofort auf der Homepage des *sowieso* www.frauen-ev-sowieso.de zur Verfügung.

 

Viele Mädchen und Frauen haben auf der Flucht sexualisierte Gewalt erfahren und kommen mit starken psychischen Belastungen in unserem Land an. Nicht selten sind sie auch hier noch akut von Gewalt bedroht. Sie brauchen dringend sichere Orte. »Bereits in der Erstaufnahmeeinrichtung muss dies erkannt und müssen notwendige Maßnahmen ergriffen werden«, so Anke Müller-Gupte vom Frauengesundheitsprojekt MEDEA international. Der Arbeitskreis befürwortet daher die Einführung eines Verfahrens zur Einschätzung der Schutzbedürftigkeit in Form eines vertraulichen Anamnesegesprächs, das von psychologisch geschulten weiblichen Fachkräften durchgeführt wird. Deren Einschätzung ist dem Gutachten eines Amtsarztes gleichzustellen.

 

Zudem brauchen die Mädchen und Frauen Unterstützung. Die kontinuierliche Begleitung eines multiprofessionellen Unterstützerinnenteams in den Schutzräumen wirkt stabilisierend und orientiert sich an den individuellen Ressourcen der Mädchen und Frauen. Simone Flemming vom Frauenschutzhaus Dresden weiß, »um eine wirksame Begleitung realisieren zu können, sollte ein Betreuungsschlüssel von mindestens 1:8 Anwendung finden.«

 

Eine besondere Herausforderung sehen die Mitarbeiterinnen der Anonymen Mädchenzuflucht Dresden darin, Mädchen und Frauen oft mehrfachen Belastungen ausgesetzt sind. »Die Schwierigkeiten, die der Migrationsprozess mit sich bringt, erfordern auch deutlich mehr Unterstützung in alltäglichen lebenspraktischen Dingen«, betont sie.

 

Alle Mitwirkenden hoffen, dass diese Handlungsempfehlungen eine hilfreiche Anregung für diejenigen in Dresden und Sachsen sein werden, die Verantwortung für eine menschenwürdige Unterbringung und Unterstützung geflüchteter Mädchen und Frauen übernehmen.

 

Wörter: 289 | Zeichen (mit Leerzeichen): 2.349

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Handlungsempfehlungen zur Ausstattung von Schutzräumen und Begleitung geflüchteter Mädchen und Frauen
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»unbezahlbar – Frauen in Kultur und Medien«

Vorstellung der im April 2016 vom Deutschen Kulturrat veröffentlichten Studie »Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge« sowie Podiumsgespräch mit Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange am Montag, den 17.10.2016, 18.00 Uhr an der HfBK Dresden.

 

11.10.2016: Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft gewinnen als Arbeitsfeld immer mehr an Bedeutung. Mit rund 11.000 Unternehmen und einem Umsatz von insgesamt 3,1 Milliarden Euro handelt es sich dabei um einen wich­tigen Zweig der sächsischen Wirtschaft. Die Branche lebt von Innovation und ist Motor für Innovationen in anderen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen. Doch Innovation braucht Vielfalt. Geschlechter­gerechtigkeit ist daher ein wichtiger Baustein für den Erfolg einer ganzen Branche.

 

Die im Juli dieses Jahres erschienene Studie »Frauen in Kultur und Medien – Ein Überblick über aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und Lösungsvorschläge« des Deutschen Kulturrates macht Hoffnung, dass sich der Kreativsektor diesbezüglich auf einem guten Weg befindet. Sie belegt, dass Frauen den größeren Teil an den Studierenden in den Kunst- und Kulturwissenschaften stellen. Ein enormes Potential für die Kunst und Kreativwirtschaftsbranche. Doch inwiefern wird dieses Potential tatsächlich ausgeschöpft?

 

Gabriele Schulz, Leiterin der Studie und stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, stellt am 17.10.16 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vor. So sind nach wie vor viele Entscheidungs­gremien im Kunst- und Kulturbereich nicht paritätisch besetzt. Auch auf den Führungsebenen der Einrich­tung­en sind Frauen immer noch unterrepräsentiert.

 

Deutliche Unterschiede bestehen ebenso hinsichtlich des Verdienstes. Die Auswertung von Daten der Künstlersozialversicherung ergab, dass der Gender Pay Gap bei der Berufsgruppe Bildende Kunst 27 Prozent beträgt. In der Berufsgruppe Musik verdienten weibliche Versicherte 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. In der Berufsgruppe Wort liegt der Verdienstunterschied bei 25 Prozent und in der Berufsgruppe Darstellende Kunst sogar bei 33 Prozent.

 

Dem Vortrag schließt sich ein moderiertes Gespräch zwischen Gabriele Schulz und Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, an. Dabei soll die Situation kulturschaffender Frauen in Sachsen in den Fokus gerückt sowie Handlungsansätze abgeleitet werden.

 

Die Veranstaltung moderiert Josephine Hage, freie Projektmanagerin im Bereich Kultur- und Kreativwirt­schaft.

 

Termin: Montag, 17.10.2016 | 18.00 Uhr

Ort: HfBK Dresden, Güntzstraße 34, Hörsaal 222

Eintritt frei!

 

Veranstalterinnen: Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen Dresden (ASF) und *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG

 

In Kooperation mit: „Wir gestalten Dresden“ Branchenverband der Dresdner Kreativwirtschaft, DRESDNER Kulturmagazin, Kreative Werkstatt Dresden e. V., Netzwerk Kultur Dresden, Hochschule für Bildende Künste Dresden


Das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG wird 26 und lädt zu einem Tag der offenen Tür ein

 

26.09.2016: Unter dem Titel »25+1=Open House of Creativity« lädt das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG am Freitag, den 30.09.2016 zu einem Tag der offenen Tür auf die Angelikastraße 1 ein. Anlass ist der Geburtstag des Trägervereins Frauen für Frauen e. V., der seit 26 Jahren Frauen psychologisch berät, die unterschiedliche Formen von Gewalt erlebt haben oder erleben. Zu den Angeboten des *sowieso* zählen neben der psychologischen Beratung aber ebenso Kulturveranstaltungen sowie Möglichkeiten sich kreativ auszuprobieren. Zum Tag der offenen Tür stellen sich deshalb ab 15.00 Uhr die unterschiedlichen Kreativangebote des Hauses vor. Von Keramik, über Textilgestaltung bis hin zum Malcafé und zum Gestalten von Papiercollagen gibt es allerlei zu entdecken, darunter auch eine Ausstellung des Fotoclubs ZOOM mit dem Titel „Seitenwechsel“. Der bekannte Dresdner Frauenchor femmes vocales unter der Leitung der Komponistin Sylke Zimpel singt und der Dokumentarfilm „Wenn kein Wind geht, rudern!“ wird zu sehen sein. Der Film erzählt einerseits die Geschichte des Vereins und zugleich Episoden aus 25 Jahren Dresdner Frauenbewegung.

 

Ab 19.00 Uhr machen – einem Facebook-Aufruf folgend – elf Frauen das *sowieso* zu ihrer Bühne, indem sie eigene und gecoverte Songs, selbstgeschriebene Text und Performances präsentieren. Darunter die Dresdner Poetry Slammerin Kaddi Cutz, Anja Riedel (Frontfrau der Dresdner Band Klangteppich, die bereits als Support bei einem Konzert von Tanita Tikaram auftraten) und Corina Liebmann (Sängerin der Band Soulmama).

 

Termin: Fr, 30.09.2016 | 15.00 bis 22.00 Uhr

Ort: Angelikastraße 1, 01099 Dresden

 

Das komplette Programm sowie weitere Informationen unter: www.frauen-ev-sowieso.de/kultur/sowieso-geburtstag/ .


Erfolgreich bewerben trotz Lücken im Lebenslauf

Kostenloses Bewerbungscoaching für Frauen, die nach längeren Krankheitsphasen den beruflichen (Wieder-)Einstieg anstreben

 

24.08.16: Längere Zeiten der Arbeitslosigkeit aufgrund von chronischen oder psychischen Erkrankungen sowie Behinderungen machen den beruflichen Wiedereinstieg für die Betroffenen besonders schwer. Um Frauen, die sich in einer solchen Situation befinden, zu unterstützen, bietet das *sowieso* auf der Angelikastraße 1 am Freitag, den 09.09.16 in der Zeit von 15.00 bis 17.30 Uhr ein kostenloses Bewerbungscoaching an. Im Rahmen der Veranstaltung informieren Dr. Cornelia Hähne, Beauftragte für Diversity Management an der TU Dresden, und Lydia Bindrich, Dipl.-Sozialarbeiterin, über geltende Gesetze zum Thema sowie über Möglichkeiten von Nachteilsausgleichen und wie diese genutzt werden können. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen wichtige Hinweise zur Optimierung ihrer Bewerbungsunterlagen und es werden Tipps gegeben, worauf es im Vorstellungsgespräch besonders ankommt. Außerdem analysieren die Referentinnen häufige Fallstricke im Bewerbungsgespräch, z.B.: Wie gehe ich mit langen Fehlzeiten im Lebenslauf um? Gebe ich meine Behinderung an? Muss ich sagen, woran ich lange erkrankt war? Die Veranstaltung bietet zudem Raum, individuelle Fragen zu klären.

Anmeldung unter: kontakt@frauen-ev-sowieso.de oder (0351) 804 14 70.


»Sž-O-žS (Ess)störung!«

Informationstag zum Thema Essstörungen am 23.09.16 im *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG

 

07.07.16: Anlässlich des vom Büro der Gleichstellungsbeauftragten der LH Dresden initiierten Themenjahres 2016 »SUCHT und NUN?« veranstaltet das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG am Freitag, den 23.09.2016 einen Informationstag, der unterschiedliche Formen von Essstörungen in den Blick nimmt. Petra Schachtschabel und Karen Isaak, beide im Bereich der psychologischen Beratung im *sowieso* tätig, referieren über Ursachen und Präventionsansätze von Essstörungen. Zudem zeigen sie verschiedene Handlungsmöglichkeiten auf und stellen die Hilfelandschaft in Dresden vor.

Der Thementag beginnt 9.30 Uhr mit einem Vortrag für pädagogische Fachkräfte, der sie darin unterstützen soll, Essstörungen bei Kindern und Jugendlichen früh zu erkennen und fachlich sicher mit dieser Problematik umzugehen. In der anschließenden Diskussion können die Teilnehmer/innen Fragen stellen und Fallbeispiele einbringen.

Ab 15.00 Uhr können sich Angehörige von Menschen mit Essstörungen und Interessierte über Anzeichen der Erkrankung und Unterstützungsmöglichkeiten informieren sowie durch den Austausch mit anderen Angehörigen Anregungen erhalten bzw. Entlastung erfahren.

Veranstaltungsort ist das *sowieso* auf der Angelikastr. 1 in Dresden. Die Weiterbildungskosten für Fachkräfte betragen 15,- / erm. 10,- Euro. Angehörige zahlen 5,- Euro.

Anmeldung: bis 16. September 2016 per Tel. (0351) 804 14 70 oder E-Mail kontakt@frauen-ev-sowieso.de


Kurzfilmnacht zum Internationale Frauentag wird fünf - »Da beißt die Maus den Faden ab!?«

 

15.02.16: Bereits zum fünften Mal präsentiert das *sowieso* KULTUR BERATUNG BILDUNG am Donnerstag, den 3. März 2016, 19.00 Uhr die Dresdner Frauenkurzfilmnacht anlässlich des Internationalen Frauentags. Veranstaltungsort ist in diesem Jahr das Filmtheater Schauburg. Das Programm steht unter dem Titel »Da beißt die Maus den Faden ab!?« und umfasst insgesamt zehn z.T. preisgekrönte Kurzspiel-, Animations- und Dokumentarfilme.

Eine Maus taucht zwar nicht in den Filmen auf, dafür spielen Fäden im übertragenen Sinne eine umso größere Rolle. Es geht um die gesellschaftlichen Fäden, an denen wir hängen; das Netz aus Fäden, in das wir uns mehr oder weniger bewusst verstricken; Fäden, die uns zugeworfen werden und die, wenn wir sie aufnehmen, unserem Leben ganz neue Wendungen geben können; um Fäden, die wir selbst spinnen, um unsere Ziele zu erreichen und um Fäden, aus denen es sich zu befreien gilt.

Es dreht sich also alles um Selbstbestimmung und darum, dass stets doch mehr möglich ist, als zunächst angenommen – denn: Da beißt die Maus den Faden ab!?

 

Unangepasst, hinterfragend, experimentell, berührend, aufmüpfig, lustig, nachdenklich stimmend, überraschend, politisch, kritisch, auf den Punkt gebracht, aktuell und stets weibliche Lebensentwürfe und Sichtweisen in den Fokus rückend, so präsentiert sich das Programm dieses Kinoabends. Zehn Filme – kurz und entschlossen!

 

Termin: Do, 03.03.16

Zeit: 19.00 Uhr

Ort: Filmtheater Schauburg, Königsbrücker Str. 55, 01099 DD

Eintritt: 6,50 € / erm. 5,50 €.

Kartenreservierungen können nur über das *sowieso* vorgenommen werden unter: kontakt@frauen-ev-sowieso.de oder Tel. (0351) 804 14 70.

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Die Pressemitteilung vom 15.02.2016 inklusive Kurzfilmprogramm
PM_5. Dresdner Frauenkurzfilmnacht_03.03
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Film-Still aus dem Kurzfilm »A Single Life« von Job, Joris & Marieke | Animation | 2:15 min | Niederlande | 2014 zum Download



Durch einen Klick auf das Bild gelangen Sie zur Mediathek des Dresden Fernsehen. Wenn Sie das Datum 29.10.15 im Kalender anwählen können Sie ab Minute 21:28 einen Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm sehen.

Dokumentarfilm zu 25 Jahren *sowieso*

24.09.15: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des *sowieso* Frauen für Frauen e. V.  ist ein Dokumentarfilm entstanden. Der Film erzählt auf sehr eindrückliche und lebendige Weise die Entstehungs- bzw. Entwicklungsgeschichte des *sowieso* und damit zugleich auch Episoden aus den letzten 25 Jahren der Dresdner Frauenbewegung anhand von 28 Interviews mit Vereinsgründerinnen und Wegbegleiter/inne/n sowie Film- und Bilddokumenten. Ein längerer Ausschnitt aus diesem Film war am 29.10.2015 bei der Sendung Drehscheibe Dresden zu sehen. Diese kann man sich nach wie vor in der Mediathek des Dresden Fernsehens anschauen (ab Minute 21:28).

Regie: Susanne Seifert | Dauer: 68 min